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Nicht nur klagen über Seefeldisierung: Vorschläge zur Verbesserung machen!
Klagen allein verhilft zur kurzfristigen Zustimmung; taugliche Vorschläge machen ist jedoch gefragt¨
Rotgrünblaue Stadtverwaltung hat es offensichtlich versäumt, den mit der Öffnung schon lange absehbaren Nachfrage-Zuwachs und -Druck auf entsprechende Wohnobjekte in raumplanerische Massnahmen umzusetzen: Nun, nur mit Verknappung und Behinderung des Angebotes (Mieterverband) oder mit Steuergelder das Mittelstand-Wohnen populistisch subventieren (SP-Initiative), bringt keine Lösung: Vielmehr: Angebot für die Nachfrage (qualit. hohe Wohnzonen) vergrösserndurch a)Verdichtung (Stadt-Inneres, beschr. Hochhauszonen) und b) Auf-/Neueinzonung (Stadt-Ränder in Koord. mit Aussen-Gemeinden)!
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Schluss mit der "Seefeldisierung" einzelner Wohnquartiere! Wohnen in Zürich soll attraktiv und bezahlbar bleiben!
Normalverdienende, Ältere und Familien werden aus bestimmten Quartieren verdrängt, da sie sich das Wohnen nicht mehr leisten könnten. Ganze Wohnhäuser werden leergekündigt, gute Bausubstanz abgerissen, die dann teuren Neubauten, Luxuswohnungen und (meist nur unter der Woche bewohnten) Lofts Platz machen.
Zürich konnte sich lange rühmen für seine Wohnpolitik, da es im Gegensatz zu anderen Grossstädten tatsächlich sozial gut durchmischte Quartiere vorweisen konnte. Die Trends der letzten Jahre zeigen aber immer mehr das Gegenteil...
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Stoppt die Diskriminierung der Velofahrer!
Ich als tägliche Velofahrerin ärgere mich immer wieder über Geschichten wo die Polizei nichts besserer zu tun hat, als den harmlosen Velofahrer bloss zu stellen. Klar, es gibt verrückte Raser und wir sind bekannt dafür, die Verkehrsregeln nicht immer zu beachten, doch im Verhältnis zu den noch verrückteren, arroganten und egoistischen Autofahrer – und Zürich ist voll davon – sind wir überhaupt kein Risiko. Anstatt die Velofahrwege auszubauen, und den gesunden umweltfreundlichen Selbsttransport zu unterstützen, sowie eine humane Beziehung zu den Fahrern einzuhalten, werden zur Auffüllung der Polizeikasse sinnlose Razzias ausgeführt und wir werden wie Schwerverbrecher behandelt. Beispiel dazu die jüngste Razzia in der Langstrasse. Ein Autofahrer wird ja auch nicht sofort an die Wand gestellt, wenn er ein Verbotsschild übertritt!! Ich selbst bin täglich über ein Jahr lang in die Gegenrichtung dieser Einbahnstrasse gefahren, es herrschte sowas wie ein stilles Abkommen zwischen Polizist und Fahrer sich gegenseitig in Ruhe zu lassen, und niemals ergab sich in irgendeiner Weise eine risikoreiche Situation.
Die Polizei ist bekannt für ihre Diskriminierung der Schwächeren, sie soll endlich mal anfangen sich um wesentliche Dinge zu kümmern und in diesem Fall sich für die Velofahrer einzusetzen, anstatt zu diskriminieren!! Schlussendlich finde ich es eine bodenlose Frechheit was sie sich teils überhaupt erlauben, es grenzt an humaner Rechtsverletzung. Aber auch dieses Thema ist ja nichts Neues.
Nathalie Fichter, 22. Dezember 2009
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