Was sind die drängendsten Probleme in der Stadt Zürich?

Alle Beiträge
Beitrag schreiben
21
2 Kommentare
Verstoss melden
Am 10. Februar wird die SP voraussichtlich einen entsprechenden Vorstoss im Gemeinderat einreichen. Dann müssen die offenen Fragen geklärt werden wie Kosten, Strahlung etc.
Claudia Nielsen - Stadträtin Zürich, SP 26. Januar 2010 Verstoss melden
Gratis-WLAN ist für eine moderne, innovative und international ausgerichteten Stadt ein Must.
Isabel Garcia - Gemeinderätin Zürich, Kreis 3, GLP 30. Januar 2010 Verstoss melden
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich hier.

6
Klagen allein verhilft zur kurzfristigen Zustimmung; taugliche Vorschläge machen ist jedoch gefragt¨
Rotgrünblaue Stadtverwaltung hat es offensichtlich versäumt, den mit der Öffnung schon lange absehbaren Nachfrage-Zuwachs und -Druck auf entsprechende Wohnobjekte in raumplanerische Massnahmen umzusetzen: Nun, nur mit Verknappung und Behinderung des Angebotes (Mieterverband) oder mit Steuergelder das Mittelstand-Wohnen populistisch subventieren (SP-Initiative), bringt keine Lösung: Vielmehr: Angebot für die Nachfrage (qualit. hohe Wohnzonen) vergrösserndurch a)Verdichtung (Stadt-Inneres, beschr. Hochhauszonen) und b) Auf-/Neueinzonung (Stadt-Ränder in Koord. mit Aussen-Gemeinden)!
5 Kommentare
Verstoss melden
Ich verstehe nicht ganz was an Ihren Vorschlägen so konstruktiv ist. Einfach mehr Wohnungen machen die Mieten ja noch lange nicht langfristig günstiger. Das Problem ist doch dass es für die Vermieter attraktiver ist grosse, teure Luxuswohnungen an kinderlose Pärchen zu vermieten als günstige Wohnungen an Familien und Normalverdiener. Das will ich den Vermietern auch gar nicht übel nehmen, aber der Markt hat in diesem Fall offenbar sozial nicht wünschbare Folgen und ein ewiges Wachstum ist ja wohl auch illusorisch. Oder haben Sie das G im Parteinamen vergessen? Ich bin einverstanden, dass Verdichtung und Neueinzohnungen an gewissen Stellen etwas zur Behebung der Probleme beitragen können, aber nur wenn diese Verdichtung nicht fussballfeldgrosse Penthouswohnungen zur Folge hat. Es müssten dann schon Genossenschaftswohnungen sein.
Res Marti - Grüne 25. Januar 2010 Verstoss melden
Der glp-Vorschlag sieht vor, dass Immobilienbesitzer einen Teil der Wertsteigerung von Flächen zur Bereitstellung von günstigen Wohn- und Kleingewerberaum verwenden muss.
Samuel Dubno - Gemeinderat Zürich, GLP 27. Januar 2010 Verstoss melden
Genau: Anreize schaffen und aber Mehrwerte abschöpfen zu Gunsten eines begründeten öffentlichen Zwecks - und nicht mit der Gieskanne einmal mehr Geld verteilen.
Simon Schaltegger - GLP 28. Januar 2010 Verstoss melden
Grundsätzlich einverständigen, Simon Schaltegger. Viele Städter wollen ihre "Wunschwohnung": modern, in einem Trend-Quartier und natürlich billig – weshalb sie am besten durch die Steuerzahler subventioniert sein sollte. Letztlich ist die Diagnose klar: Zürich braucht mehr Wohnungen. Dann gibt es weniger Konkurrenz um die kleineren, einfacheren, älteren, die sich alle leisten können. Dann entschärft sich auch die Situation auf dem Wohnungsmarkt. Somit ist klar: es braucht keinen subventionierten (sprich: steuergeld-finanzierten) Wohnungsbau. Vielmehr braucht Zürich eine liberale Gesetzgebung sowie rasche und einfache Baubewilligungsverfahren ohne unnötige Verzögerungen in der Umsetzung. In einer kleinen Stadt wie Zürich ist überdies verdichtet zu bauen, d.h. die Wohnflächen sind optimal auszunutzen. So entsteht mehr Wohnraum, der im Verhältnis zur verbauten Fläche günstiger und auch ökologisch hochwertiger ist. Genau das wollen die Zürcherinnen und Zürcher (http://bit.ly/be2rvS).
Beat Habegger - FDP. Die Liberalen 31. Januar 2010 Verstoss melden
Den Vorschlag der GLP kann ich durchaus unterstützen. Ich verstehe aber nicht ganz was mit dem Vorwurf der Giesskannenpolitik gemeint ist. Sowohl die Initiative der SP (http://sp-zuerich.ch/node/195) als auch die Intitative der Grünen (http://bit.ly/9bUGDS) enthalten keinen Giesskannenmechanismus. Hat diese Aussage einen Inhalt oder ist das einfach ein beliebte Parole die wieder mal ausgesprochen werden wollte?
Ja, Sie haben recht man kann die Initiative der Grünen als Subvention betrachten. Die Alternative dazu ist Minergiestandard bei allen Neubauten vorzuschreiben und gleichzeitig die SP-Intiative zu unterstützen. Aber ich bezweifle, dass die FDP von diesem Vorschlag begeistert ist.
Res Marti - Grüne 3. Februar 2010 Verstoss melden
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich hier.

14
Normalverdienende, Ältere und Familien werden aus bestimmten Quartieren verdrängt, da sie sich das Wohnen nicht mehr leisten könnten. Ganze Wohnhäuser werden leergekündigt, gute Bausubstanz abgerissen, die dann teuren Neubauten, Luxuswohnungen und (meist nur unter der Woche bewohnten) Lofts Platz machen.

Zürich konnte sich lange rühmen für seine Wohnpolitik, da es im Gegensatz zu anderen Grossstädten tatsächlich sozial gut durchmischte Quartiere vorweisen konnte. Die Trends der letzten Jahre zeigen aber immer mehr das Gegenteil...

Kommentar schreiben...
Verstoss melden
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich hier.

12
Ich als tägliche Velofahrerin ärgere mich immer wieder über Geschichten wo die Polizei nichts besserer zu tun hat, als den harmlosen Velofahrer bloss zu stellen. Klar, es gibt verrückte Raser und wir sind bekannt dafür, die Verkehrsregeln nicht immer zu beachten, doch im Verhältnis zu den noch verrückteren, arroganten und egoistischen Autofahrer – und Zürich ist voll davon – sind wir überhaupt kein Risiko. Anstatt die Velofahrwege auszubauen, und den gesunden umweltfreundlichen Selbsttransport zu unterstützen, sowie eine humane Beziehung zu den Fahrern einzuhalten, werden zur Auffüllung der Polizeikasse sinnlose Razzias ausgeführt und wir werden wie Schwerverbrecher behandelt. Beispiel dazu die jüngste Razzia in der Langstrasse. Ein Autofahrer wird ja auch nicht sofort an die Wand gestellt, wenn er ein Verbotsschild übertritt!! Ich selbst bin täglich über ein Jahr lang in die Gegenrichtung dieser Einbahnstrasse gefahren, es herrschte sowas wie ein stilles Abkommen zwischen Polizist und Fahrer sich gegenseitig in Ruhe zu lassen, und niemals ergab sich in irgendeiner Weise eine risikoreiche Situation.
Die Polizei ist bekannt für ihre Diskriminierung der Schwächeren, sie soll endlich mal anfangen sich um wesentliche Dinge zu kümmern und in diesem Fall sich für die Velofahrer einzusetzen, anstatt zu diskriminieren!! Schlussendlich finde ich es eine bodenlose Frechheit was sie sich teils überhaupt erlauben, es grenzt an humaner Rechtsverletzung. Aber auch dieses Thema ist ja nichts Neues.
5 Kommentare
Verstoss melden
Als jemand, der weder Auto noch Velo besitzt, kann ich ob dieser Weinerlichkeit nur den Kopf schütteln. Wenn schon, wären wir als Fussgänger die diskriminierten Schwachen, wenn die Theorie von Frau Fichter stimmen würde. Fakt ist: Es gibt Gesetze, die sind einzuhalten oder demokratischen Prozess zu ändern, etwas Drittes darf es nicht geben!
Sosi aus Zürich 26. Dezember 2009 Verstoss melden
Ich moechte gerne betonen, dass es sich bei meinem Beitrag um die Verhaeltnisse auf und nicht neben der Strasse handelt, dem ewigen Kampf zwischen Velofahrer und Motorfahrzeug und hat dabei wenig mit dem Fussgaenger zu tun. Das der Fussgaenger auf seine Weise diskriminiert wird ist mir sehr wohl bewusst, ein Thema das einen eigenen Beitrag verdient, ich hier aber nicht einbeziehen wollte, ansonsten waeren zu viele Themen angesprochen worden. Aber wenn sie sich schon angegriffen fuehlen, dann ueberlegen sie sich mal die positive Auswirkung auf den Fussgaenger wenn die Stadt velofreundlicher organisiert waere. Ich schlage vor sie fahren mal mit dem Velo quer durch die Stadt Zurich, dann koennen wir ueber diese Weinerlichkeiten weiterdiskutieren. Oder noch besser, wenn sie sich als Fussgaenger diskriminiert fuehlen, dann schreiben sie doch einen Beitrag zu diesem Thema, schliesslich geht es hier eben genau darum solche Problematik zu thematisieren.
Nathalie Fichter 28. Dezember 2009 Verstoss melden
Ich bin auch täglich in der Stadt mit dem Velo unterwegs und auch ich nerve mich über die schlechte Infrastruktur für Velos in der Stadt Zürich. Gleichzeitig nerve ich mich aber auch oft über die rücksichtslos fahrenden VelofahrerInnen in dieser Stadt. Wir können doch nicht von den motorisierten Verkehrsteilnehmer verlangen, dass Sie auf uns Rücksicht nehmen, wenn wir uns selber wie die Wildschweine verhalten.
Auch die Kontrollen der Polizei sind durchaus angebracht. Sie machen ja nichts anderes als wenn sie besipielsweise Parkbussen eintreiben. Sie erfüllen die Ihnen auferlegte Pflicht die Gesetze durchzusetzen. Natürlich kann man darüber nachdenken, welche Gesetze Sinn machen und natürlich muss die Infrastruktur verbessert werden damit mehr Leute ohne grosse Umwege die Gesetze einhalten können. Aber das ist eine Aufgabe der Politik und nicht der Polizei. Also kritisieren wir doch nicht die Polizei, sondern kritisieren wir die Politik dafür, dass eine velotauglich Infrastruktur nur schleppend umgesetzt wird.
Res Marti - Grüne 18. Januar 2010 Verstoss melden
Ich fahre täglich in der Stadt Velo, gehe manchmal zu Fuss, manchmal mit dem OeV, manchmal mit dem Auto. Interessant sind wirklich die unterschiedlichen Sichtwinkel auf den Verkehr in Zürich.
Sichtbar sind vor allem fehlende Rücksichtnahme und fehlendes Mitdenken, die Verrohung der Sitten (aus meiner Erfahrung sind die Fussgänger fast am Schlimmsten, die anderen aber auch nicht viel besser) und die kümmerlichen velogerechten Wege.
Statt die verschiedenen Verkehrsmittel gegeneinander auszuspielen, sollten wir akzeptieren, dass alle ihre Berechtigung haben. Und dass die Polizei grundsätzlich ihre Pflicht tut, auch wenn Angemessenheit und die Anwendung von gesundem Menschenverstand manchmal diskutabel sind.
Joachim Hagger - Gemeinderat Zürich, FDP. Die Liberalen 19. Januar 2010 Verstoss melden
Die Gesetzeslage ist doch klar, Strassenverkehrsregeln gelten für alle Verkehrsteilnehmer und sind von diesen einzuhalten.

Nur wenn jeder Rechtsverstoss betraft wird, ist ein Rechtsstaat auch glaubwürdig.

Auch Velofahrer kennen die Verkehrsregeln und müssen sich bei Verstoss nicht wundern, wenn sie "nicht mit Samthandschuhen angefasst werden."

Gygax Marcel - CVP 26. Januar 2010 Verstoss melden
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich hier.

  Sie haben schon für diesen Beitrag gestimmt.